Lehrer:innen nahmen an Fortbildung für Laienreanimation teil

"Plötzlich ist es passiert: Die Oma, der Papa, die Schwester, der Onkel… brechen zusammen. Liegen am Boden und sind nicht mehr ansprechbar. Was tu ich jetzt?

In so eine Situation kann jeder von uns einmal kommen; auch Schülerinnen und Schüler. Damit wir uns richtig verhalten und im besten Fall ein Leben retten können, haben sieben Lehrerinnen und Lehrer an der Fortbildung des Landes NRW „Prüfen – Rufen – Drücken!“ teilgenommen. Dabei wurden den Lehrerinnen und Lehrern Hintergründe der Laienreanimation und Inhalte für die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zur Herzdruckmassage vermittelt. Ziel des Projekts ist es alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse bis zum Schulabschluss und ab dem Schuljahr 2026/27 jährlich in den einfachen Handlungsweisen bei einem plötzlichen Herzstillstand zu unterweisen. Die ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer werden in nächster Zeit ein Konzept erarbeiten und der Schulleitung empfehlen.

Inhalte sind dabei zunächst das PRÜFEN: Ist die Person ansprechbar? Kann ich eine Atmung feststellen? Wie mach ich das?

Dann kommt das RUFEN: Über die 112 muss der Rettungsdienst verständigt werden. Es wird auf die Fragen des Rettungsdienstes vorbereitet.

Schließlich kommt das DRÜCKEN: Die Schülerinnen und Schüler werden theoretisch und praktisch in der Herzdruckmassage ausgebildet. Zu diesem Zweck hat die Schule von der Bezirksregierung Münster 15 Reanimationspupen kostenfrei erhalten. 

Ziel ist es möglichst vielen Menschen einfache Maßnahmen beizubringen und so Menschen das Leben zu retten."

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