Differenziert fordern

Allen Schülerinnen und Schüler der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule wird ermöglicht, dass sie den für sie bestmöglichen Schulabschluss erreichen, indem sie individuell gefördert werden. Individuelle Förderung meint vor allem auch, dass die Schülerinnen und Schüler - ihren Neigungen, ihren Begabungen und ihren Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft entsprechend - differenziert gefordert werden.
Allen Schülerinnen und Schüler der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule wird ermöglicht, dass sie den für sie bestmöglichen Schulabschluss erreichen, indem sie individuell gefördert werden. Individuelle Förderung meint vor allem auch, dass die Schülerinnen und Schüler - ihren Neigungen, ihren Begabungen und ihren Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft entsprechend - differenziert gefordert werden. Da an der Gesamtschule alle Schulabschlüsse erreicht werden können, wird die Schullaufbahn möglichst flexibel gestaltet und möglichst lange offengehalten, welcher Schulabschluss das Ziel ist. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zum einen handlungsorientierte und ganzheitliche Lernnangebote, zum anderen werden sie aber auch kognitiv und theoeretisch gefordert, um eine solide Basis für einen Besuch der gymnasialen Oberstufe zu bekommen.
  • Im binnendifferenzierten Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, Aufgaben mit einem höheren Anforderungsniveau oder komplexe Lermnaufgaben zu bearbeiten. Zahlreiche Beispiele für solche Aufgaben sind in der Partitur gesammelt. Hier können sich Eltern und Schülerinnen und Schüler über Unterrichtsinhalte und über die Kompetenzen und Methoden, die in einer Unterrichtsreihe vermittelt werden, informieren. Lehrerinnen und Lehrer könnnen hier differenziertes Arbeitsmaterial abrufen. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer der IDG arbeiten kontinuierlich in kleinen Arbeitsgruppen an der Partitur.
  • Wir legen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Arbeitsstunden "das Lernen lernen" und somit mit zunehmendem Alter immer selbstständiger arbeiten. Hierzu wurde ein Methodencurriculum entwickelt, das in allen Klassen aushängt. Zurzeit erarbeitet das Kollegium Methodenkarten, die dann den Schülerinnen und Schülern  in den Klassen zur Verfügung gestellt werden. Vermittelt werden Schlüsselqualifikationen (z.B. Teamarbeit, Präsentationstechniken, Arbeit mit Word und Excel, ...), mit denen die Schülerinnen und Schüler auch nach der Schule bestehen können.
  • Auch durch die Kooperation mit außerschulischen Partnern und Einrichtungen werden unsere Schülerinnen und Schüler differenziert gefordert. Das Lernen erhält dadurch einen höheren Bezug zur Wirklichkeit und bereitet dieSchülerinnen und Schüler auf die Anforderungen des Berufslebens und des Studiums zukunftsorientiert vor. Hier sind zu nennen: die Schulpartnerschaft mit Sambia, die Kooperation mit i+i=z, durch die zahlreiche nachhaltige Projekte im Technikunterricht ermöglicht werden, und das Projekt Trees for life.
  • Nach einer Phase ausschließlich gemeinsamen Lernens in Jahrgang 5 und 6 setzt ab Klasse 7 in Englisch und in Mathematik, in Klasse 9 in Deutsch und in Chemie Kursunterricht ein. Diejenigen, die langsamer lernen, werden einem Grundkurs und diejenigen, die schneller lernen, einem Erweiterungskurs zugewiesen. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler in Deutsch während der gesamten Sekundarstufe I und in Mathematik in Jahrgang 7 und 8 binnendifferenziert im Klassenverband unterrichtet. So kann leicht eine Umstufung in einen Erweiterungskurs erfolgen, wenn die Schülerin/der Schüler sich einem höheren Anforderungsniveau stellen möchte, um einen höherwertigen Schuabschluss zu bekommen.
  • Ab Klasse 6 entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ein Schwerpunktfach (Wahlpflichtfach). Aus den folgenden Angeboten können sie wählen: Arbeitslehre, Darstellen und Gestalten, Französisch, Naturwissenschaften und Türkisch.
  • Schülerinnen und Schüler, die das Abitur anstreben und ab Klasse 6 keine zweite Fremdsprache gewählt haben, können ab Klasse 8 Latein lernen.
  • In Klasse 9 werden neben Förderkursen (z.B. zur Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe) verschiedene Ergänzungsfächer zur Berufswahlvorbereitung, z.B. Bürokommunikation, Pädagogik, Umgang mit den Werkstoffen Holz/Metall und Elektrotechnik angeboten.
  • Als einzige Schule in Gladbeck bieten wir zusätzlich das Fach Technik auch in der gymnasialen Oberstufe an sowie die Möglichkeit, Sport als Leistungskurs zu wählen.
  • Das Konzept des differenzierten Forderns wird durch ein differenziertes Beratungskonzept ergänzt.